Projektübersicht
Auf mehr als 40'000 m² entsteht in Laufenburg ein europaweit einzigartiger Technologiestandort. Die Kombination aus Energie, Künstlicher Intelligenz und Forschung macht das Technologiezentrum Laufenburg zu einem Hotspot der modernen Energiegeschichte.
In der aargauischen Rheinstadt Laufenburg entsteht ein Hotspot für die Energiezukunft. In dynamischer Kooperation mit Universitäten und technisch führenden Unternehmen schaffen wir ein einzigartiges Kompetenzzentrum. Die verschiedenen Innovationsbereiche generieren Hunderte qualifizierte Arbeitsplätze und bieten Fachkräften, Studierenden und Forschungseinrichtungen die perfekte Plattform für zukunftsweisende Entwicklungen.
Die direkte Anbindung zum europaweit grössten Energieknotenpunkt bietet zahlreiche Vorteile. Grosse Energielieferanten oder Energieabnehmer sind an diesem Standort strategisch ideal platziert und können mit nahezu Null Verlust betrieben werden. Damit ermöglicht der Stern von Laufenburg den perfekten Standort für einen Energiespeicher dieser Grössenordnung.
Energiesystem der Zukunft
FlexBase verbindet erneuerbare Energie, Speichertechnologie, künstliche Intelligenz und Abwärmenutzung zu einem ganzheitlichen Energiesystem.
Erneuerbare Energien wie Sonne, Wind und Wasser liefern die nachhaltige Basis – der Redox-Flow-Batteriespeicher macht diese Energie jederzeit verfügbar, stabilisiert das Netz und sorgt für Versorgungssicherheit auch in kritischen Situationen.
Was das Projekt beinhaltet
Das Projekt vereint mehrere zentrale Bausteine zu einer integrierten Infrastruktur. Jeder Bestandteil erfüllt eine klar definierte Aufgabe – gemeinsam bilden sie ein zukunftsfähiges System für Energie, Datenverarbeitung und Wärmeversorgung. Von der baulichen Basis über die Energiespeicherung bis hin zu künstlicher Intelligenz und intelligenter Wärmenutzung greifen alle Elemente nahtlos ineinander.
Neubau Technologiezentrum
Mit dem Neubau des Technologiezentrums entsteht in Laufenburg ein moderner Campus für Energie und Innovation. Auf 40’000m² vereint der Campus Batteriespeicher, KI-Rechenzentrum, Büroflächen und Laborräume. Nachhaltige Bauweise, höchste Sicherheitsstandards und energieeffiziente Infrastruktur machen den Standort zu einem Vorzeigeprojekt der europäischen Technologieentwicklung.
Redox-Flow-Batteriespeicher
Im Herzen des Technologiezentrums entsteht der weltweit grösste Redox-Flow-Batteriespeicher. Die innovative Technologie überzeugt unteranderem durch ihre Nachhaltigkeit: Recycelbar, nicht brennbar und nicht explosiv. Mit diesem Kraftpaket wird die Energieversorgung der Schweiz und wichtiger Teile Europas nachhaltig stabilisiert.
KI-Rechenzentrum der Zukunft
Das KI-Rechenzentrum vereint Spitzentechnologie mit höchsten Sicherheitsstandards und garantiert eine zukunftssichere, skalierbare Lösung für Hyperscaler. Die FlexBase “Sovereign AI-Factory” setzt neue Massstäbe in Bezug auf Leistung, Sicherheit, Nachhaltigkeit und Zukunft.
Baufortschritt im Überblick
Das Projekt wächst Schritt für Schritt. In aufeinander abgestimmten Phasen werden Bau, Infrastruktur und technische Systeme umgesetzt und weiterentwickelt. Der Fortschritt erfolgt strukturiert und orientiert sich an klaren Meilensteinen bis zur Fertigstellung.

Häufig gestellte Fragen
FlexBase realisiert in Laufenburg auf über 40’000 m² einen europaweit einzigartigen Technologiestandort. Im Technologiezentrum Laufenburg werden Energie, Künstliche Intelligenz und Forschung zusammengeführt. Kern des Projekts ist ein zukunftsweisender Redox-Flow-Batteriespeicher, der überschüssigen erneuerbaren Strom speichert und bei Bedarf wieder abgibt, das Netz stabilisiert und die Versorgungssicherheit der Schweiz und Europas stärkt. Ergänzend entsteht im Rahmen des Projekts die weltweit erste Sovereign AI Factory nach schweizerischen Standards: Ein KI-Rechenzentrum, das sich von herkömmlichen Rechenzentren unterscheidet.
Aufgrund von Sicherheit, Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit.
Die Elektrolyt-Flüssigkeit in Redox-Flow-Batterien besteht zu rund 75 % aus Wasser, was sie weder brennbar noch explosiv macht.
Die Speicherkapazität hängt nur von der Grösse der Tanks ab. Um mehr Energie zu speichern, können relativ einfach und unkompliziert grössere oder zusätzliche Tanks verwendet werden, ohne die Zellen selbst vergrössern zu müssen. Da die Elektroden nicht abgebaut werden (wie z. B. bei Lithium-Ionen-Batterien), haben Redox-Flow-Batterien eine sehr lange Lebensdauer. Betrachtet man die gängigen Lithium-Ionen Akkus, wie sie beispielsweise in Handys, Laptops oder Elektroautos vorkommen, ist die Degradierung klar erkennbar.
Hinzu kommt, dass Lithium-Ionen Batterien anfällig für Überhitzung oder Brände sind. Um dieses Risiko einzuschränken, müssen die Akkus stark gekühlt werden, wofür Energie verbraucht wird. Resultierend ist ein Wirkungsgrad, der bei genauerer Betrachtung nicht mehr so lukrativ erscheint, wie vielleicht noch auf den ersten Blick.
Die Redox-Flow Technologie bietet zudem klare USP's im Nachhaltigkeitsaspekt. Die Elektrolytflüssigkeit kann fast zu 100 % wiederaufbereitet und recyclet werden. Redox-Flow-Batterien eignen sich besonders gut für Anwendungen, bei denen grosse Energiemengen gespeichert werden müssen, wie z. B. bei erneuerbaren Energien (Solar- und Windenergie) oder in stationären Energiespeichersystemen, da sie zuverlässig über lange Zeiträume eingesetzt werden können.
FlexBase Group ist eine unabhängige, eigenständige Unternehmensgruppe und wird durch private equity (privates Beteiligungskapital) und Fonds finanziert. FlexBase arbeitet zurzeit ohne staatliche Beteiligungen. Die FlexBase Holding AG ist zu 100 % in Schweizer Hand.
Der Stern von Laufenburg ist der Mittelpunkt und Geburtsort des europäischen Stromnetzverbunds.
1958 wurden im aargauischen Fricktal, Laufenburg, die Stromnetze Deutschlands, Frankreichs und der Schweiz auf der 220-Kilovolt-Spannungsebene zum ersten Mal zusammengeschaltet. Die mitteleuropäischen Staaten rücken damit näher zusammen und mit der als «Stern von Laufenburg» bekannten Schaltanlage ist das europäische Stromnetz entstanden.
Laufenburg ist das Herz des und der älteste Knoten des europäischen Stromnetzes. Der Standort ist einzigartig mit
- 41 Grenzleitungen
- 147 Schaltanlagen
- 380 und 220 Kilovolt Spannung
- 6'700 Kilometer Länge
- 12'000 Masten
Der Stromstandort ermöglicht einen direkten Anschluss des Batteriespeichers ohne Umwege und Verlustleistung und eignet sich daher hervorragend als Standort für den Speicher. Das vorhandene, ehemalige Swissgrid Gebäude wird wiederbelebt und bietet über 400 Büroarbeitsplätze für Mitarbeitende.
