Einzigartiger Standort

Der Stern von Laufenburg

Ein historischer Energieknotenpunkt mit Zukunftspotenzial. Wir befinden uns direkt am Stern von Laufenburg – dem Geburtsort des Europäischen Verbundnetzes und damit dem ältesten und bedeutendsten Stromknotenpunkt Europas.

Kontenpunkt Stern von Laufenburg

Am Ursprung des europäischen Stromverbundnetzes

In der schweizerischen Grenzstadt Laufenburg im Kanton Aargau ereignete sich vor über 65 Jahren eine technische Pionierleistung, die den Grundstein für den heutigen europäischen Stromverbund legte. Dieses historische Ereignis, bekannt als der „Stern von Laufenburg", revolutionierte die grenzüberschreitende Energieversorgung und machte Laufenburg zum zentralen Drehkreuz der europäischen Elektrizitätsinfrastruktur.

Drohnenaufnahme Stern von Laufenburg mit FlexBase TZL Baustelle und Gebäude
Die Herausforderung

Ein vereintes Stromnetz für Europa

Bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts existierten in Europa zahlreiche nationale Stromnetze, die weitgehend unabhängig voneinander operierten. Die Elektrizitätswerke in der Schweiz, Deutschland und Frankreich waren zwar technisch hochentwickelt, jedoch fehlte eine übergreifende Verbindung zwischen den Systemen. Dies führte zu ineffizienter Nutzung von Energie, instabilen Frequenzen und einer begrenzten Versorgungssicherheit.

Die Idee war simpel, aber revolutionär: Ein gemeinsames Stromnetz, das über nationale Grenzen hinweg Stromflüsse stabilisiert und eine zuverlässigere Energieversorgung ermöglicht. Doch die Umsetzung war technisch anspruchsvoll. Die drei Länder nutzten unterschiedliche Frequenzregelungen, und die Synchronisation ihrer Netze stellte eine grosse Herausforderung dar.

Die bahnbrechende Lösung

Der Stern von Laufenburg entsteht

Der historische Durchbruch gelang am 17. Januar 1958 in der Schaltanlage von Laufenburg. Ingenieure der Elektrizitätsgesellschaft Laufenburg (EGL) schafften das scheinbar Unmögliche: die synchronisierte Verbindung der Stromnetze von Deutschland, Frankreich und der Schweiz.

Der geschaffene Knotenpunkt ermöglichte erstmals eine stabile und effiziente länderübergreifende Stromverteilung – ein Konzept, das heute globaler Standard ist. Die sternförmige Netzstruktur, die dabei entstand, erhielt den symbolischen Namen „Stern von Laufenburg" und wurde zum Inbegriff europäischer Energiekooperation. 

Das Erbe und die Zukunft

Das grösste synchronisierte Netz der Welt

Die erfolgreiche Dreiländer-Kopplung war nur der Anfang. Das Modell des grenzüberschreitenden Stromverbunds fand rasch Nachahmer. Weitere europäische Länder schlossen sich in den folgenden Jahrzehnten an, wodurch ein immer dichteres Energienetz entstand. Heute bildet der europäische Stromverbund das grösste synchronisierte Netz der Welt. Es umfasst nahezu alle Länder Europas, trägt massgeblich zur Versorgungssicherheit, Netzstabilität und effizienten Nutzung erneuerbarer Energien bei und stellt eine wesentliche Infrastruktur für die europäische Energiewende dar.

An diesem historischen Ort schreiben wird nun das nächste Kapitel der Energiegeschichte – mit innovativen Lösungen für die Herausforderungen der Energiewende und des Klimawandels. Eine simple Idee, aber revolutionär wie damals.

Gemeinsam gestalten wir die Zukunft

Auf mehr als 40'000 m² entsteht in Laufenburg der weltweit grösste und modernste Redox-Flow-Batteriespeicher. Ergänzt wird dieses Energiesystem durch ein hochleistungsfähiges KI-Rechenzentrum.

Redox-Flow Batteriespeicher Konzeptbild
Nachhaltige Energiespeicherung

Redox-Flow-Batteriespeicher

Im Technologiezentrum Laufenburg entsteht ein zukunftsweisender Redox-Flow-Batteriespeicher, der durch seine nachhaltige, sichere und vollständig recycelbare Technologie überzeugt. Er unterstützt die Integration erneuerbarer Energien, indem er überschüssigen Strom speichert und bei Bedarf wieder abgibt. So stabilisiert er das Netz, reduziert Ausfallrisiken und stärkt die Versorgungssicherheit der Schweiz und Europas.

KI-Rechenzentrum Konzeptbild
Sovereign AI-Factory

KI-Rechenzentrum

Die weltweit erste Sovereign AI-Factory nach schweizerischen Standards entsteht im Rahmen des Projekts Technologiezentrum Laufenburg. Das FlexBase KI-Rechenzentrum unterscheidet sich grundsätzlich von herkömmlichen Rechenzentren.

Technologiezentrum Laufenburg Nahaufnahme
Der Technologie-Hub Europas

Neubau Technologiezentrum

Im Mittelpunkt des Projekts steht ein Neubau auf über 40’000m² Fläche. Wo einst eine kleine Schaltanlage stand, entsteht ein Gebäude wie kein Zweites. 
Es muss den höchsten Anforderungen gerecht werden, maximale Stabilität ausweisen, hohe Bodenbelastungen aushalten und gleichzeitig skalierbar und flexibel sein. Jeder Quadratmeter zählt und jedes Kilogramm ist entscheidend, damit das Gesamtprojekt sein vollständiges Potenzial nutzen kann.