

Technologiezentrum Laufenburg
Am Stern von Laufenburg entsteht ein Technologiezentrum. Das Herzstück bildet die weltweit grösste Redox-Flow Flussbatterie. Ergänzt wird diese durch ein einzigartiges, wassergekühltes KI-Rechenzentrum für die Anforderungen der Zukunft.
Im Frühjahr 2025 startete der Bau vom Technologiezentrum Laufenburg (TZL), welches das Rechenzentrum für künstliche Intelligenz und den Batteriespeicher umfasst. Das Projekt vereint Innovation, Technologie und Nachhaltigkeit am Energiestandort der Schweiz, dem Stern von Laufenburg.
FlexBase Group
FlexBase vereint nachhaltige Energieversorgung und innovative Technologien für eine sichere Energiezukunft. Die einzigartige Kombination aus Energiespeicher und
KI-Rechenzentrum ermöglicht neue Grenzen in den Bereichen Energiesicherheit, Energiemanagement und der Umsetzung von hochkomplexen Rechenzentren für künstliche Intelligenz.
Der Standort? Kein Zufall. Eine historische, in der Energiegeschichte stark verankerte aargauische Stadt am Rhein bildet den Grundstein für das Projekt. Entdecke die Unternehmensgruppe von FlexBase und den geschichtsträchtigen Standort.
Ein Energiesystem der Zukunft
Die Kombination zwischen Batteriespeicher und KI-Rechenzentrum ist ein strategischer Schlüssel für Effizienz, Nachhaltigkeit und technologische Souveränität. Durch die Verbindung von Batteriespeichertechnologie und KI-Rechenleistung entsteht eine intelligente Energie- und Dateninfrastruktur, die Lastspitzen ausgleicht, erneuerbare Energien optimal integriert und den stabilen Betrieb energieintensiver KI-Systeme sicherstellt.
Offene Stellen
Bei FlexBase suchen wir laufend nach kreativen Köpfen und Visionären. Entdecke alle aktuellen Karrieremöglichkeiten auf unserem Stellenportal.
Keine passende Position dabei? Werde Teil unseres Talentpools und bleib auf unserem Radar! Sobald sich eine spannende Gelegenheit bietet, die zu deinem Profil passt, melden wir uns umgehend bei dir – denn bei FlexBase erkennen wir dein Potenzial.
Häufig gestellte Fragen
FlexBase realisiert in Laufenburg auf über 40’000 m² einen europaweit einzigartigen Technologiestandort. Im Technologiezentrum Laufenburg werden Energie, Künstliche Intelligenz und Forschung zusammengeführt. Kern des Projekts ist ein zukunftsweisender Redox-Flow-Batteriespeicher, der überschüssigen erneuerbaren Strom speichert und bei Bedarf wieder abgibt, das Netz stabilisiert und die Versorgungssicherheit der Schweiz und Europas stärkt. Ergänzend entsteht im Rahmen des Projekts die weltweit erste Sovereign AI Factory nach schweizerischen Standards: Ein KI-Rechenzentrum, das sich von herkömmlichen Rechenzentren unterscheidet.
Aufgrund von Sicherheit, Skalierbarkeit und Nachhaltigkeit.
Die Elektrolyt-Flüssigkeit in Redox-Flow-Batterien besteht zu rund 75 % aus Wasser, was sie weder brennbar noch explosiv macht.
Die Speicherkapazität hängt nur von der Grösse der Tanks ab. Um mehr Energie zu speichern, können relativ einfach und unkompliziert grössere oder zusätzliche Tanks verwendet werden, ohne die Zellen selbst vergrössern zu müssen. Da die Elektroden nicht abgebaut werden (wie z. B. bei Lithium-Ionen-Batterien), haben Redox-Flow-Batterien eine sehr lange Lebensdauer. Betrachtet man die gängigen Lithium-Ionen Akkus, wie sie beispielsweise in Handys, Laptops oder Elektroautos vorkommen, ist die Degradierung klar erkennbar.
Hinzu kommt, dass Lithium-Ionen Batterien anfällig für Überhitzung oder Brände sind. Um dieses Risiko einzuschränken, müssen die Akkus stark gekühlt werden, wofür Energie verbraucht wird. Resultierend ist ein Wirkungsgrad, der bei genauerer Betrachtung nicht mehr so lukrativ erscheint, wie vielleicht noch auf den ersten Blick.
Die Redox-Flow Technologie bietet zudem klare USP's im Nachhaltigkeitsaspekt. Die Elektrolytflüssigkeit kann fast zu 100 % wiederaufbereitet und recyclet werden. Redox-Flow-Batterien eignen sich besonders gut für Anwendungen, bei denen grosse Energiemengen gespeichert werden müssen, wie z. B. bei erneuerbaren Energien (Solar- und Windenergie) oder in stationären Energiespeichersystemen, da sie zuverlässig über lange Zeiträume eingesetzt werden können.
FlexBase Group ist eine unabhängige, eigenständige Unternehmensgruppe und wird durch private equity (privates Beteiligungskapital) und Fonds finanziert. FlexBase arbeitet zurzeit ohne staatliche Beteiligungen. Die FlexBase Holding AG ist zu 100 % in Schweizer Hand.
Der Stern von Laufenburg ist der Mittelpunkt und Geburtsort des europäischen Stromnetzverbunds.
1958 wurden im aargauischen Fricktal, Laufenburg, die Stromnetze Deutschlands, Frankreichs und der Schweiz auf der 220-Kilovolt-Spannungsebene zum ersten Mal zusammengeschaltet. Die mitteleuropäischen Staaten rücken damit näher zusammen und mit der als «Stern von Laufenburg» bekannten Schaltanlage ist das europäische Stromnetz entstanden.
Laufenburg ist das Herz des und der älteste Knoten des europäischen Stromnetzes. Der Standort ist einzigartig mit
- 41 Grenzleitungen
- 147 Schaltanlagen
- 380 und 220 Kilovolt Spannung
- 6'700 Kilometer Länge
- 12'000 Masten
Der Stromstandort ermöglicht einen direkten Anschluss des Batteriespeichers ohne Umwege und Verlustleistung und eignet sich daher hervorragend als Standort für den Speicher. Das vorhandene, ehemalige Swissgrid Gebäude wird wiederbelebt und bietet über 400 Büroarbeitsplätze für Mitarbeitende.


